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Hinter den Kulissen meines "Regensburg" Acryl-malkurses

Am 13. Juni findet mein nächster Acrylmalkurs im Wirtshaus zum Sorgenfrei in Regensburg statt – und diesmal wird es wieder ganz besonders:


Wir malen gemeinsam ein Regensburger Stadtbild!


Meine erstellte Motivvorlage für den Malkurs
Meine erstellte Motivvorlage für den Malkurs

Und ehrlich?

Dieses Motiv hat mich wahrscheinlich mehr Nerven, Gedanken, Planung und Vorbereitung gekostet als alle anderen vorherigen Malkursmotive zusammen 😄


Denn auch wenn ich mittlerweile auf viele Jahre Erfahrung als Künstlerin zurückblicken darf und schon unglaublich viele unterschiedliche Motive gemalt habe, gibt es natürlich trotzdem Themen, die einem persönlich mehr liegen als andere.


Ich liebe organische Formen. Menschen. Tiere. Das Meer. Landschaften. Atmosphäre. Emotionen. Auch abstrakte Werke liebe ich sehr.


Aber Architektur? Häuser? Stadtlandschaften?

Das gehört tatsächlich eher nicht zu meinen persönlichen Lieblingsmotiven. Und genau deshalb war mir bei diesem Kurs besonders wichtig, mich intensiv damit auseinanderzusetzen und ein Konzept zu entwickeln, das wirklich auch für Anfänger funktioniert.


Denn dieses Regensburg-Motiv wurde sich von vielen Teilnehmern gewünscht – und natürlich wollte ich mein Versprechen halten indem ich euer Wunschmotiv umsetze! ❤️


Also musste wieder Fritto ran 😄

Wie bei all meinen Malkursen mit festem Motiv musste deshalb natürlich zuerst wieder mein armer Fritto als „Versuchskaninchen“ herhalten.


Denn bevor ich ein Motiv in einem Kurs anleite, teste ich es vorher komplett durch:

Wo gibt es eventuell Schwierigkeiten?

Welche Schritte sind unklar?

Wo geraten Anfänger ins Stocken?

Wie kann ich Dinge noch einfacher erklären?

Und welche Reihenfolge ergibt für Anfänger am meisten Sinn?


Die ersten Schritte...
Die ersten Schritte...

Gerade bei diesem Motiv war mir das extrem wichtig.

Denn eine glaubwürdige Stadtlandschaft zu malen ist etwas komplett anderes als beispielsweise einen Eisvogel, ein abstraktes Werk oder eine organische Landschaft. Bei Architektur fällt viel schneller auf, wenn Proportionen, Perspektive oder Formen nicht ganz stimmen.


Und trotzdem war mein Ziel von Anfang an klar:

Das Bild soll auch für absolute Anfänger machbar sein.


Nicht „irgendwie“ machbar – sondern wirklich so, dass am Ende ein Kunstwerk entsteht, das man stolz zuhause aufhängen kann.


Ein Bild, bei dem Besucher sagen: „Wow, das hast DU gemalt?“

Und nicht: „Ah ja… das war wohl dein erster Versuch.“ 😄🤭


Warum dieses Motiv so viel Vorbereitung gebraucht hat

Tatsächlich hat allein die Motiverstellung mehrere Tage gedauert.


Ich habe unglaublich viel herumprobiert:

Wie vereinfacht man Gebäude so weit, dass sie leicht zu malen sind – ohne dass die Szene ihre Glaubwürdigkeit verliert?

Wie schafft man eine Stadtansicht, die eindeutig nach Regensburg aussieht?

Wie reduziert man Details, ohne dass das Bild leer wirkt?

Und wie erklärt man Perspektive so einfach, dass auch Anfänger sie verstehen und umsetzen können?


Denn genau das ist die große Herausforderung:

Das Motiv soll einfach genug sein, um es als Anfänger in etwa vier Stunden umsetzen zu können – aber trotzdem hochwertig und professionell aussehen.


Und ich glaube wirklich, dass mir das gelungen ist. 🥹


Schritt für Schritt...
Schritt für Schritt...

Die berühmte „Ugly Stage“ 😄

Besonders spannend war auch wieder das gemeinsame Testmalen mit Fritto.


Anfangs war er noch ganz optimistisch:

„Ach komm, die paar bunten rechteckigen Formen pinsel ich schnell runter.“


Tja. Spoiler: Ganz so einfach war es dann doch nicht. 😄


Je weiter das Bild entstand, desto mehr bemerkte er, wie viel tatsächlich hinter so einer Stadtszene steckt. Und genau deshalb war dieser Testlauf so wichtig.


...durch die Ugly Stage hindurch...
...durch die Ugly Stage hindurch...

Denn ich konnte die ganze Zeit beobachten:

Wo zögert er?

Wo entstehen Fragen?

Welche Schritte muss ich noch klarer erklären?

Wo brauchen Teilnehmer mehr Sicherheit?


Und dabei entstand auch ein ganz wichtiger Hinweis, den ich definitiv an meine Teilnehmer weitergeben werde: Dieses Bild wird sehr lange in einer sogenannten „Ugly Stage“ sein.


Das bedeutet: Es wird zwischendurch vermutlich chaotisch, unfertig oder sogar „komisch“ aussehen. Und genau das ist völlig normal.


Erst in den allerletzten Schritten passiert bei diesem Motiv die eigentliche Magie.


Denn dort lernen die Teilnehmer eine ganz besondere Technik kennen, die bisher noch in keinem meiner Malkurse vorkam.


Eine neue Technik aus einer ganz anderen Welt

Die Technik, die wir diesmal verwenden werden, stammt tatsächlich ursprünglich eher aus dem Modellbau – ein Hobby, das Fritto und ich gemeinsam lieben.


Und genau diese Technik eignet sich überraschend perfekt für dieses Stadtbild.

Sie sorgt am Ende dafür, dass:


  • alles harmonischer wirkt

  • kleine Unregelmäßigkeiten verschwinden

  • die Szene realistischer aussieht

  • und das gesamte Bild plötzlich „zusammenkommt“


Fritto selbst konnte bis kurz vor Schluss kaum glauben, dass sein Bild noch etwas wird. 😄


Und dann kam dieser letzte Schritt – und plötzlich war selbst er komplett baff, wie gut sein Kunstwerk aussah.


...zum fertigen Werk von Fritto! 🤩
...zum fertigen Werk von Fritto! 🤩

Genau dieses Erlebnis wünsche ich mir auch für meine Teilnehmer:

Dass sie erleben, wie aus vielen kleinen einfachen Schritten plötzlich ein richtig beeindruckendes Gesamtbild entsteht.


Was die Teilnehmer im Kurs lernen werden

Im Kurs werden die Teilnehmer unter anderem lernen:

  • wie man eine Pausskizze mit Pauspapier sauber überträgt

  • wie man eine Stadtlandschaft glaubwürdig wirken lässt

  • wie man Gebäude vereinfacht darstellt

  • wie man harmonische und lebendige Schatten mischt

  • und wie man mit einfachen Techniken erstaunlich professionelle Effekte erzielt


Und keine Sorge:

Die komplizierte Vorzeichnung werde ich den Teilnehmern natürlich abnehmen. 😄

Sie sollen sich auf das Malen konzentrieren können – nicht auf stundenlange technische Zeichnungen.


Jeder Mensch malt anders – und genau das liebe ich daran

Ich bin unglaublich gespannt, wie die Teilnehmer auf dieses Motiv reagieren werden.


Viele sind bereits Wiederholungstäter aus meinen vorherigen Kursen: Wir haben schon Landschaften im Stil von Bob Ross gemalt, einen Eisvogel und andere eher organische Motive.


Und deshalb finde ich es besonders spannend zu sehen: Gefällt den Teilnehmern Architektur vielleicht sogar besser? Oder merken sie, dass ihnen Tiere, Landschaften oder abstrakte Motive mehr liegen?


Ich glaube, am Ende wird es wahrscheinlich ganz unterschiedlich sein.


Denn jeder Mensch ist kreativ auf seine eigene Weise.

Und genau deshalb finde ich es so wichtig, immer wieder Neues auszuprobieren.


Denn manchmal entdeckt man gerade bei den Motiven, vor denen man zuerst Respekt hatte, plötzlich eine ganz neue kreative Seite an sich selbst.


Links Frittos Werk - rechts meine erstellte Motivvorlage
Links Frittos Werk - rechts meine erstellte Motivvorlage

Danke, Fritto 😄❤️

Und an dieser Stelle muss natürlich ein großes Dankeschön an meinen lieben Fritto gehen, der erneut viel Zeit investiert hat, um gemeinsam mit mir an diesem Kurs zu arbeiten, alles durchzutesten und mir ehrliches Feedback zu geben.


Durch diesen Testlauf konnte ich meine Anleitung noch weiter verbessern, vereinfachen und die einzelnen Schritte noch verständlicher herunterbrechen.


Jetzt freue ich mich riesig auf den 13. Juni, auf meine Teilnehmer und auf ganz viele wunderschöne Regensburg-Bilder. 🥹


Und danach?


Danach wird es auf jeden Fall wieder sommerlich.

Mehr verrate ich aber noch nicht. 😄


Viel Liebe,

eure Nadine 🤍

 
 
 

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Kontakt: Nadine Bovenkamp
E-Mail: bovka.painting@icloud.com
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