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Mein erster TV-Auftritt – Als meine Kunst plötzlich im Fernsehen war

Manchmal schreibt das Leben Geschichten, die man selbst kaum glauben würde, wenn man sie nicht erlebt hätte.


Genau so fühlte es sich an, als ich wenige Tage vor meiner ersten Einzelausstellung eine Nachricht erhielt, mit der ich niemals gerechnet hätte.


Ein lokaler Fernsehsender wollte über mich berichten.


Über mich.


Über meinen Weg.


Über meine Kunst.


Ich erinnere mich noch genau an diesen Moment.


Einerseits war ich unglaublich stolz.


Andererseits dachte ich sofort:


“Oh Gott. Fernsehen.”



Vom Schreibtisch zur Einzelausstellung

Damals befand ich mich mitten in den Vorbereitungen für meine erste große Ausstellung. Die Aufregung war ohnehin schon riesig.


Und nun sollte zusätzlich ein Fernsehteam kommen, um meine Geschichte festzuhalten.


Der Sender wollte zeigen, dass große Träume oft ganz klein beginnen.


Bei mir begann alles an meinem Schreibtisch.


Mit ersten Zeichnungen.


Mit Experimenten.


Mit dem Wunsch, kreativ zu sein.


Nie hätte ich gedacht, dass daraus einmal über 30 ausgestellte Werke, internationale Aufträge und meine erste Einzelausstellung entstehen würden.


Doch genau diese Entwicklung interessierte das Team.


Und plötzlich wurde mir bewusst, wie weit ich eigentlich schon gekommen war.



Unfassbar nervös!

Wenn ich ehrlich bin:


Ich war furchtbar nervös.


Nicht nur ein bisschen.


Sondern so richtig.


Ich stellte mir sämtliche Katastrophenszenarien vor.


Was, wenn ich mich andauernd verspreche?


Was, wenn ich komplett den Faden verliere?


Was, wenn meine Stimme zittert und nur piepsig ist?


Oder meine Haare einfach machen, was sie wollen?


Natürlich musste ich im Nachhinein über viele dieser Gedanken lachen.


Aber in diesem Moment waren sie sehr real.


Ich habe hohe Ansprüche an mich selbst.


Wenn ich meine Kunst professionell präsentiere, möchte ich auch als Person professionell auftreten.


Das war mir wichtig.



Vor der Kamera

Als das Filmteam schließlich eintraf, passierte etwas, womit ich nicht gerechnet hatte.


Die Nervosität begann langsam zu verschwinden.


Die Menschen hinter der Kamera waren herzlich, offen und unglaublich sympathisch.


Wir lachten viel.


Wir sprachen über Kunst.


Über meinen Weg.


Über Herausforderungen.


Über Träume.


Und plötzlich fühlte sich alles gar nicht mehr wie ein Interview an, sondern eher wie ein Gespräch.


Natürlich zitterten meine Hände trotzdem ein bisschen.


Aber das sah zum Glück niemand.




Der magische Moment vor dem Fernseher

Zwei Tage später wurde der Beitrag ausgestrahlt.


Ich versammelte Familie und Freunde vor dem Fernseher und wartete gespannt auf die Sendung.


Dann war es soweit.


Da war ich.


Im Fernsehen.


Und sprach über meine Kunst.


Dieses Gefühl kann ich bis heute kaum beschreiben.


Es war surreal.


Fast unwirklich.


Und gleichzeitig wunderschön.


Denn zum ersten Mal konnte ich meinen Weg mit etwas Abstand betrachten.


Nicht die täglichen Herausforderungen.


Nicht die Zweifel.


Nicht die Arbeit im Hintergrund.


Sondern das große Ganze.


Und ich war stolz.



„Bist du nicht die Künstlerin aus dem Fernsehen?“

In den Tagen danach passierte etwas, das mich völlig überraschte.


Immer wieder sprachen mich Menschen an.


„Bist du nicht die Künstlerin, die neulich im Fernsehen war?“


Jedes Mal musste ich ganz breit lächeln.


Denn obwohl es nur ein kurzer Beitrag war, fühlte es sich an wie eine besondere Anerkennung für all die Arbeit, die oft niemand sieht.


Die Stunden im Atelier.


Die Experimente.


Die Unsicherheiten.


Die Rückschläge.


Und all die Momente, in denen man weitermacht, obwohl man selbst noch nicht weiß, wohin die Reise führt.



Ein Video für schwierige Tage

Bis heute habe ich den Fernsehbeitrag natürlich aufgehoben.


Und manchmal schaue ich ihn mir wieder an.


Vor allem an Tagen, an denen ich an mir zweifle.


An Tagen, an denen Projekte nicht so laufen wie geplant.


An Tagen, an denen die innere Kritikerin besonders laut ist.


Dann sehe ich diesen Beitrag und denke:


“Schau mal. Das bist du. Du hast das geschafft.”


Und plötzlich wird vieles wieder leichter.




Warum ich diese Erfahrung nie vergessen werde

Mein erster Fernsehauftritt war weit mehr als nur ein Medienbericht.


Er war eine Lektion.


Eine Erinnerung daran, dass Wachstum fast immer außerhalb der eigenen Komfortzone stattfindet.


Dass Mut nicht bedeutet, keine Angst zu haben.


Mut bedeutet, die Angst mitzunehmen und trotzdem loszugehen.


Genau das habe ich damals getan.


Und genau deshalb wird dieser Moment für immer einen besonderen Platz in meinem Herzen haben.


Weil er mir gezeigt hat, dass oft die schönsten Erfahrungen dort auf uns warten, wo wir uns zunächst am meisten fürchten.


Ganz viel Liebe,

eure Nadine

 
 
 

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Kontakt: Nadine Bovenkamp
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